
Nutze Dein Dach, um eigenen Solarstrom zu erzeugen und dauerhaft Energiekosten zu sparen.
Photovoltaik-Dachanlagen zählen zu den am weitesten verbreiteten Lösungen zur Nutzung von Solarenergie. Sie eignen sich sowohl für Wohngebäude als auch für gewerbliche Objekte und lassen sich in der Regel problemlos nachrüsten.
Eine PV-Aufdachanlage nutzt bestehende Dachflächen, um Solarstrom zu erzeugen, der direkt im Haushalt oder Unternehmen genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden kann.
Eine PV-Aufdachanlage ist eine Photovoltaikanlage, die auf ein vorhandenes Dach montiert wird, ohne die Dachhaut zu ersetzen. Die Module werden dabei mithilfe einer Unterkonstruktion auf das Dach gesetzt. Zwischen Dachfläche und Modulen bleibt ein Abstand, der für eine natürliche Hinterlüftung sorgt und die Wärmestauung reduziert.
Die Aufdachlösung gilt als technisch robuste und wirtschaftlich effiziente Variante, da sie für viele Dachtypen geeignet ist und Montage sowie Wartung vergleichsweise unkompliziert gestaltet sind. Sie kommt sowohl auf Ziegeldächern als auch auf Blech-, Schiefer- oder Wellplattendächern zum Einsatz.



PV-Aufdachanlagen bieten eine Vielzahl an Vorteilen für Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Sie lassen sich flexibel einsetzen, sind technisch ausgereift und ermöglichen eine wirtschaftliche Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energie.
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Da keine bauliche Integration in die Dachhaut erforderlich ist, eignen sich Aufdachanlagen besonders für Bestandsgebäude.
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Unterkonstruktionen aus Dachhaken oder Schienen sorgen für hohe Stabilität und Langlebigkeit.
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Der Abstand zwischen Modul und Dach ermöglicht eine kontinuierliche Hinterlüftung, was die Modultemperatur senkt und die Leistungsfähigkeit steigern kann.
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Sowohl Süd-, Ost- als auch Westausrichtungen können wirtschaftlich betrieben werden. Selbst Norddächer sind bei geringem Neigungswinkel teilweise einsetzbar.
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Durch den selbst erzeugten Solarstrom sinkt der Netzstrombezug. Dies kann die jährlichen Energiekosten erheblich reduzieren.
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PV-Module weisen eine technische Lebensdauer von meist deutlich über 25 Jahren auf und liefern damit langfristig planbare Erträge.
Der technische Aufbau einer PV-Aufdachanlage besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Erst das Zusammenspiel aus Montagesystem, Modulen, Wechselrichter und Verkabelung sorgt für einen sicheren Betrieb und optimale Erträge.

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Die Unterkonstruktion bildet das zentrale Element einer Aufdachanlage. Dachhaken, Schienen oder Klemmsysteme verbinden die Module fest mit der Dachkonstruktion. Wichtig ist dabei, dass die Dachabdichtung unbeschädigt bleibt und die Konstruktion Wind- und Schneelasten zuverlässig trägt.
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Aufdachanlagen nutzen monokristalline oder – seltener – polykristalline Module. Moderne monokristalline Module bieten hohe Wirkungsgrade, benötigen weniger Fläche pro kWp und gelten als Standard für private und gewerbliche Anwendungen.
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Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Geräte moderner Bauart erreichen Wirkungsgrade von rund 98 %. Je nach Auslegung können String-, Hybrid- oder Modulwechselrichter eingesetzt werden.
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Ertragsstarke Aufdachanlagen zeichnen sich durch folgende Faktoren aus:
• geeignete Dachneigung (typisch 20–45°)
• günstige Ausrichtung
• geringe Verschattung
• hochwertige Komponenten
• optimierte Verkabelung
Eine sorgfältige Planung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg einer PV-Aufdachanlage. Neben technischen Aspekten spielen auch rechtliche, statische und wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle.

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Die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion muss ausreichend sein. Besonders ältere Dächer sollten statisch geprüft und gegebenenfalls saniert werden.
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Ziegel, Schiefer, Metall oder Wellplatten erfordern unterschiedliche Befestigungsmethoden. Die Wahl des Systems beeinflusst Montageaufwand und Haltbarkeit.
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Südausrichtungen bieten in Mitteleuropa die höchsten Erträge. Ost- und Westdächer ermöglichen hingegen eine breitere zeitliche Verteilung des Solarertrags.
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Vom Wechselrichter über eventuelle Batteriespeicher bis hin zum Netzanschluss müssen alle Komponenten fachgerecht geplant werden. Die Anmeldung beim Netzbetreiber sowie die Registrierung im Marktstammdatenregister sind obligatorisch.
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Wartungsarme Komponenten, gute Kabelführung und zugängliche Wechselrichterpositionen erleichtern den späteren Betrieb.
Die Investitionskosten einer PV-Aufdachanlage bis 30kWp werden maßgeblich durch Anlagengröße, Dachbeschaffenheit und Komponentenqualität beeinflusst. Typische Orientierungspunkte:
Investitionskosten:
ca. 1.200–1.800 € / kWp
Kleinere Anlagen (z. B. EFH):
meist ein niedriger fünfstelliger Betrag
Betriebskosten:
ca. 1,5–2 % der Investitionssumme pro Jahr
Lebensdauer:
PV-Module oft 25–30 Jahre, Wechselrichter 10–15 Jahre
Die Wirtschaftlichkeit hängt stark von der Höhe des Eigenverbrauchs ab. Je mehr des erzeugten Stroms direkt genutzt wird, desto höher ist der finanzielle Nutzen. Ergänzende Batteriespeicher können den Eigenverbrauchsanteil weiter steigern, erhöhen jedoch die Anfangsinvestition.
Du hast noch Fragen? Wir haben alle Antworten:

Aufdachsysteme werden auf die bestehende Dachhaut montiert, während Indachsysteme die Dacheindeckung ersetzen. Indachlösungen sind optisch integrierter, aber meist teurer.

Die meisten geneigten Dächer – unabhängig vom Material – sind geeignet. Bei Flachdächern wird hingegen eine Aufständerung verwendet.

Je nach Größe und technischer Ausführung liegen typische Werte zwischen 1.200 und 1.800 € pro kWp. Bei Anlagen über 30kWp liegt der Preis häufig auch unter 1.000 € pro kWp.

Die Amortisationszeit variiert je nach Strompreis, Förderung, Eigenverbrauch und Anlagenausrichtung. Viele Anlagen amortisieren sich innerhalb eines Zeitraums von 8 bis 13 Jahren.

Ein Speicher ist optional. Er erhöht den Eigenverbrauchsanteil, macht die Anlage unabhängiger vom Netzbezug und stabilisiert die Wirtschaftlichkeit – insbesondere in Haushalten mit hohem Verbrauch zu Abendzeiten.

Eine Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung der Anlage im Marktstammdatenregister sind verpflichtend. Baurechtliche Genehmigungen sind bei klassischen Aufdachanlagen im Regelfall nicht notwendig.
